Schlagwort-Archiv: Neurochirurgie

Diagnose Angiom: Moderne Neurochirurgie für die Region Bonn

Gute Behandlung für Patienten aus dem Raum Köln / Bonn.

Arterio- und venöse Missbildungen (AVM) sind oftmals Zufallsbefunde

BONN. Die Diagnose Angiom ist oftmals ein Zufallsbefund – beispielsweise dann, wenn aus ganz unterschiedlichen Gründen eine Kernspintomografie durchgeführt wird (MRT). Arteriovenöse Malformationen im Gehirn sind angeborene Erkrankungen der Gefäße, die etwa 0,01 bis 0,5 Prozent der Bevölkerung betreffen. Die Angaben in der Literatur sind dabei sehr unterschiedlich. Es handelt sich um Schätzwerte, da Gefäßerkrankungen oftmals asymptomatisch bleiben. In erster Linie machen sich Angiome durch Blutungen bemerkbar. Auch können sie

  • epileptische Anfälle,
  • neurologische Ausfälle oder Störungen und unspezifische Symptome wie
  • Migräne oder Kopfschmerzen

auslösen. Patienten aus der Großregion Köln / Bonn mit der Diagnose Angiom profitieren vom erfahrenen ärztlichen Team in der neurochirurgischen Klinik um Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun. Verschiedene hochmoderne Verfahren und Methoden der Neurochirurgie stehen den Therapeuten zur Verfügung – so kann für den Patienten die individuell beste Behandlung geplant werden. „Ziel der Angiom-Therapie ist eine vollständige Ausschaltung vom Blutkreislauf. Ob eine Operation, eine Embolisation oder eine Bestrahlung die Therapie der Wahl ist, hängt maßgeblich von der Lage und der Ausprägung des Angioms ab“, meint Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt Klinik für Neurochirurgie im Diakonie Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen.

Ziel der Angiom Therapie ist eine vollständige Ausschaltung vom Blutkreislauf

Kein Angiom gleich dem anderen. Eine sehr präzise Analyse der Größe, der Lage und der angiographischen Versorgung ist für den Behandlungserfolg von zentraler Bedeutung. Auch sind das Alter des Patienten und etwaige Vorerkrankungen wichtig für die Indikationsstellung zur Behandlung. Die Gefäßmissbildung Angiom kann grundsätzlich alle Hirnareale betreffen. Etwa 1,5 Menschen pro 100.000 Einwohner sind von einem Angiom betroffen. Umso wichtiger ist es, dass man für Diagnose und Therapie eine Klinik aufsucht, die sich auf dieses relativ seltene Krankheitsbild spezialisiert hat und eine entsprechende Erfahrung vorweisen kann. Die Neurochirurgie im Diakonie-Klinikum in Siegen zählt eindeutig zu den ersten Adressen in Europa, wenn es um neurochirurgische Spezialfälle geht.

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Angiom behandeln: Erste Adresse für die Region Wetzlar

Raum Wetzlar: Angiom entfernen lassen.

Fehlbildung der Gefäße können mit OP im Klinik Jung-Stilling korrigiert werden

LAHN-DILL-KREIS / WETZLAR. Oft ist es ein Zufallsbefund, wenn Patienten mit der Diagnose „Angiom konfrontiert werden. Was genau ist ein Angiom? Bei den sogenannten arterio-venösen Malformationen (AVM) handelt es sich um eine angeborene Gefäßmissbildung aus knäuelartig veränderten Gefäßen, in der Regel ohne Muskelschicht im Gehirn. Durch das Fehlen der Muskelschicht sind Angiome sehr dünn und neigen daher zum Platzen. Sie lassen sich bildlich mit einer Art Kurzschluss zwischen Venen und Arterien beschreiben. Auffällig werden Angiome etwa zur Hälfte der Fälle durch intrazerebrale oder subarachnoidale Blutungen. Häufig treten auch Symptome wie epileptische Anfälle, neurologische Ausfälle und Kopfschmerzen auf. Die Therapie setzt zunächst bei der Einschätzung des individuellen Blutungsrisikos an.

Diagnose Angiom? Hilfe bietet die Neurochirurgie für Patienten aus Wetzlar und dem Lahn-Dill-Kreis

Wie äußert sich eine Blutung des Angioms? Durch die Raumforderung der Blutung kommt es meist zu einer Bewusstseinstrübung oder einem akuten Koma. Häufig betroffen sind Frauen in der Endphase der Schwangerschaft. Ein Zusammenhang mit erhöhtem Blutdruck besteht jedoch in den meisten Fällen nicht. Auch die Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling in der Diakonie in Siegen unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Veit Braun beschäftigt sich zunehmend häufig mit zufällig entdeckten Angiomen bei einer Kernspintomograpie, die aufgrund ganz anderer Erkrankungen durchgeführt wurde. Operieren ja oder nein ist dann die zentrale Frage, die es zu beantworten gilt. Denn: Das Risiko einer Blutung ist bei einem Angiom höher als bei einem Aneurysma. Gleichzeitig ist die Behandlung aufwändiger, und häufig ist es nicht mit einem Eingriff getan. „Immer eine Einzelfallentscheidung“, betont deshalb Prof. Braun.

Wie werden Angiome therapiert – Embolisation oder Operation?

Patienten, die auch aus der Region Wetzlar bzw. dem Lahn-Dill-Kreis die Neurochirurgische Diakonie-Klinik aufsuchen, erläutert Prof. Braun ausführlich die gegebenen Behandlungsoptionen. Meistens ist eine Kombination verschiedener Therapien angebracht, die oftmals mit der Embolisation, also der Verklebung von innen heraus beginnt. Allerdings: Das ist nur bei etwa der Hälfte der Angiome abschließend erfolgreich. Gelingt der Verschluss dadurch nicht vollständig, wird eine offene Operation oder eine Bestrahlung in Erwägung gezogen. Nach der Operation muss der Patient noch einige Zeit intensivmedizinisch betreut werden, denn durch die plötzlich erfolgende, normalisierte Durchblutung der umliegenden Gefäße kann eine Überlastung und dadurch eine Blutung entstehen.

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Operation nach Jannetta in der Region Köln / Bonn

Eine Operation nach Jannetta.

Die Operation nach Jannetta wird in der Neurochirurgie des Diakonie Klinikums mit Hilfe eines Mikroskops durchgeführt

RAUM KÖLN / BONN. Prof. Dr. Joseph Jannetta entdeckte als einer der ersten Neurochirurgen überhaupt die sogenannten neurovaskulären Kompressionssyndrome. Darunter versteht man krankhafte Kontakte zwischen Arterien und Hirnnerven, die vornehmlich in der hinteren Schädelgruppe auftreten. Der Mediziner entwickelte das Operationsverfahren der mikrovaskulären Dekompression, um diese Kontakte zu beseitigen. Erstmals konnte er die Methode, die seitdem nach ihm benannt ist, im Jahr 1966 einsetzen. Seither ist die Operation nach Jannetta vielfach weiterentwickelt worden. Die Neurochirurgie des Klinikums Jung Stilling in Siegen setzt das Verfahren unter Zuhilfenahme modernster Diagnose- und Operationstechniken. Das Team von Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun ist diesbezüglich eine hervorragende neurochirurgische Referenz für den gesamten Großraum Köln / Bonn und weit darüber hinaus.

Endlich schmerzfrei durch die Jannetta OP im Klinikum der Diakonie in Siegen

Werden neurovaskuläre Kompressionssyndrome nicht behandelt, entstehen große Schmerzen, und möglicherweise kann sich ein bedrohlicher Hirntumor bilden. Es kommt zur Trigeminus-Neuralgie. Der fünfte Hirnnerv (Trigeminus) wird dabei befallen. Durch eine Operation nach Jannetta im Klinikum Jung-Stilling können diese dauerhaft beseitigt werden. Über 80 Prozent der Patienten sind anschließend für immer gesund.

Mikrovaskuläre Dekompression in der Neurochirurgie in Siegen: Das Mikroskop weist den Weg

Der eigentliche Eingriff erfolgt anschließend nur über eine kleine Schädelöffnung hinter dem Ohr. Er ist so minimalinvasiv – also „so wenig eindringend in den Kopf wie möglich.“ Zwischen den Nerv und das Gefäß wird ein kleines Polster gelegt. Der Patient ist in aller Regel schon nach wenigen Tagen wieder komplett mobil. Medikamente, die häufig über Jahre eingenommen wurden, werden unter Aufsicht der Mediziner nach und nach abgesetzt.

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Moderne Behandlung von Hirntumoren in der Region Köln / Bonn

Hirntumor im Raum Koeln / Bonn operieren.

Aus der Neurochirurgie im Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen nicht mehr wegzudenken: Neuronavigation

RAUM KÖLN/BONN. Patienten, die mit der Diagnose Hirntumor konfrontiert werden, müssen diese Nachricht zunächst emotional verkraften. Sie stehen vor zahlreichen Fragen, die mit einer Operation im sensiblen Kopfbereich einhergehen. Wird es Komplikationen geben? Kann der Tumor vollständig entfernt werden? Inwieweit besteht ein Risiko, dass wichtige Aktivitätszentren im Gehirn darunter leiden? In der Neurochirurgie der Siegener Klinik im Raum Köln-Bonn sind Patienten in der Obhut kompetenter Mediziner, die sich sowohl bei der Diagnose als auch bei der Behandlung auf modernste Technologien wie Neuro-Navigation, auf ausgewiesenes Fachwissen und langjährige Erfahrung stützen: Bei einem Hirntumor ist es besonders wichtig, das kranke Gewebe vollständig zu entfernen, ohne die in direkter Umgebung liegenden Sprach- und Bewegungszentren zu verletzen. Auch ein durch den Tumor verursachtes Ödem darf nicht entfernt werden, erklärt Prof. Dr. Veit Braun – Spezialist am Klinikum Jung Stilling in Siegen. Wichtige Unterstützung leistet dazu ein neues Neuro-Navigationsgerät und die FET –PET auf medizintechnisch höchstem Niveau, das Operationen zum Beispiel bei Hirntumoren für die Patienten schonender und noch sicherer macht.

Einsatz der Neuro-Navigation an der Diakonie Siegen im Raum Bonn / Köln

Mit der Diagnose werden alle für die Operation relevanten Daten erfasst, um während des Eingriffs darauf zugreifen zu können. Mit dem neuen Neuro-Navigationsgerät können sich die Operateure während des Eingriffs über ein dreidimensionales Bild in Echtzeit exakt im Kopf des Patienten orientieren und alle relevanten Patientendaten abrufen. Eine Unterscheidung zwischen Tumor und gesundem Gehirngewebe ist so leichter möglich. Über fluoreszierende Methoden werden außerdem die verschiedenen Areale im Gehirn farblich hervorgehoben, um das zu entfernende Gewebe eindeutig kenntlich zu machen. Die Neuro-Navigation ist also eine Orientierungshilfe für die Experten. Mit Hilfe dieser modernen Technik werden alle Daten des Operationsareals dargestellt und in Echtzeit überwacht.

Definition der Tumorgrenzen im der Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling Siegen

Indem einerseits die grafische Aufbereitung der Diagnosedaten erfolgt und andererseits die Operation von einem speziellen Mikroskop begleitet wird, ist es möglich, über die Neuro-Navigation die genauen Grenzen des Tumorgewebes zu erkennen, ohne benachbarte Areale zu verletzen. Das Risiko von unerwünschten Folgeerscheinungen wie einer Beeinträchtigung von Bewegung oder Sprache wird damit minimiert.

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Neuronavigation bei Aneurysma im Raum Köln / Bonn

Aneurysma in Klinik operieren.

Hochpräzise bei Aneurysma: Diakonie Siegen (Köln/Bonn) setzt auf bildgesteuertes Operieren

RAUM KÖLN/BONN. Mit einem neuen Neuro-Navigationsgerät erweitert die Neurochirurgie am Klinikum Jung-Stilling der Diakonie in Siegen ihre Kompetenz in der Behandlung von Tumoren oder krankhaften Arterienerweiterungen, sogenannten Aneurysmen. Die rund eine halbe Millionen Euro teure Investition zahlt sich für die Patienten der Neurochirurgie in Siegen aus, denn: „Mit dem High End Neuro-Navigationsgerät können wir Operationen mit mehr Vorlauf planen, den Eingriff noch exakter durchführen und schneller beenden“, zeigt sich Chefarzt Prof. Dr. med. Veit Braun begeistert. Das Prinzip dabei: Mit dem Neuro-Navi kann der Hirnchirurg die Instrumente auf Millimeter genau ansetzen, sie in Echtzeit visuell dreidimensional dargestellt im Kopf des Patienten bewegen und zugleich alle relevanten Datensätze aus den Voruntersuchungen mit einbeziehen.

Diagnose Aneurysma: Operationen mit neuester Technik für Patienten im Großraum Köln / Bonn

Bei Aneurysmen handelt es sich um Blutgerinnsel im Kopf, die durch angeborene Lücken in der Muskelschicht der Blutgefäße entstehen. In den meisten Fällen lokalisieren sie sich an den Verzweigungsstellen der Blutgefäße. Erkannt werden sie häufig durch Zufallsbefunde oder wenn ein Aneurysma zu bluten anfängt. Etwa ein Prozent der Bevölkerung hat ein Aneurysma, 0,3 bis 0,5 Prozent davon entwickeln pro Jahr eine Blutung. Zur Entfernung eines Aneurysmas wenden die Neurochirurgen im Klinikum Jung-Stilling in Siegen zwei Verfahren an: das Coiling bzw. das Klipping. Beim Coiling wird das Aneurysma von innen heraus mit Platinspiralen, sogenannten Coils, verschlossen. Diese Operation kommt ohne Schnitt aus und ist bei etwa 80 Prozent der Patienten anwendbar. Das Klipping ist dann das Verfahren der Wahl, wenn ein Coiling ausgeschlossen ist. Dabei wird von außen eine Metallklammer an das Aneurysma gesetzt.

Geringeres Risiko für Aneurysma Patienten (Köln/Bonn): Neuro-Navigation verkürzt die Eingriffe

Bildgesteuertes Operieren, das bedeutet für Patienten, die sich im Klinikum Jung-Stilling in Siegen wegen eines Tumors oder eines Aneurysmas im Kopf behandeln lassen, dass durch das neue hochmoderne Neuro-Navigationsgerät die Chirurgen die Schädelöffnung so klein wie möglich halten können. Verletzungen von gesundem Gewebe können minimiert werden. „Die Operation ist für uns jetzt viel besser planbar“, schildert Prof. Braun. Die digitalen Patientendaten werden in die Navigationssoftware hochgeladen, sodass der Chirurg den Zugang vor Beginn der Trennung von Haut- und Weichgeweben exakt planen kann.

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Gefäßfehlbildung Angiom in der Region Köln / Bonn behandeln

Behandlung von Fehlbildungen in Koln.

Klinik für Neurochirurgie in Siegen bietet die individuell passende Therapie bei Gefäßfehlbildung Angiom

RAUM KÖLN/BONN. Angiome sind Gefäßfehlbildungen im Gehirn. Ihr Blutungsrisiko liegt bei vier bis sechs Prozent pro Jahr. Eine Blutung ist häufig tödlich oder führt zu dauerhaften schweren Behinderungen. Sie können aber auch durch ein sogenanntes „Steal-Phänomen“ auffällig werden, d.h. sie entziehen dem Hirn Blut, wodurch beispielsweise epileptische Anfälle ausgelöst werden können. Es ist deshalb wichtig, die Fehlbildungen frühzeitig zu finden und zu beseitigen. Die neurochirurgische Abteilung des Klinikums Jung Stilling in Siegen im Großraum Köln Bonn führt die entsprechenden Behandlungen mit großer Erfahrung durch und modernster angiographie-integrierter Navigation durch.

Diagnose Angiom: Modernste Technik im Klinikum der Diakonie in Siegen

Die Neurochirurgie wird von Prof. Dr. Veit Braun geführt. Der erfahrene Mediziner erklärt, worauf es ankommt: „Es ist wichtig, genau zu bestimmen, woher das Angiom seine Zuflüsse bekommt und wo die Abflüsse liegen.“ Das Klinikum der Diakonie in der Region Köln / Bonn verfügt deshalb über modernste Diagnose-Technik und ein ausgezeichnet geschultes Personal, um eine exakte Bestimmung des Angioms durchführen zu können. In erster Linie dient eine hochauflösende Angiographie zur Differenzierung, die zusammen mit MRA- und CTA-Daten in der Neuronavigation zur Anwendung kommen. Intraoperativ kann zusätzlich mit Fluoreszenz eine Gefäßdarstellung erfolgen. Zu diesem Zweck steht im Klinikum in Siegen ein fluoreszenzfähiges OP-Mikroskop zur Verfügung. Über den Wirkstoff ICG leuchten die Blutgefäße auf. Darüber hinaus führen die Neurochirurgen nach dem Eingriff noch in Narkose eine Angiographie Diagnostik durch, um sicherzustellen, dass das Angiom komplett entfernt wurde.

Behandlungen von Angiomen im Klinikum Jung Stillingen in Siegen

Ist das Angiom gefunden, wird das passende Therapiekonzept ausgearbeitet. Im Idealfall kann die Gefäßbildung ausschließlich durch die sogenannte Embolisation behandelt werden. Durch die „innere Verklebung“ wird das Angiom ausgeschaltet und die Gefahr einer Hirnblutung gebannt. Allerdings können nicht alle Angiome nur mit Embolisation behandelt werden. Dann sind zusätzlich eine Bestrahlungen (cyber-Knife) und eine Operationen notwendig. Wünschen Sie eine Zweit- oder Erstmeinung? Haben Sie weitere Fragen zu Angiomen und den zugehörigen Behandlungsmöglichkeiten? Gerne können Sie sich an Prof. Dr. Braun und seinem Team wenden: veit.braun@diakonie-sw.de.

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Siegen in der Großregion Köln / Bonn: Hirntumor wann operieren?

Hirntumor in Siegen behandeln.

Neurochirurgie in Siegen: Von Fall zu Fall wird entschieden, ob und wann ein Hirntumor operiert werden sollte

Auch wenn die Diagnose Hirntumor für den Patienten im ersten Ansatz nichts von ihrem Schrecken verloren hat, entwickelte sich die Tumor-Therapie in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich weiter. In Abhängigkeit zur Diagnose stehen heute verschiedene und differenzierende therapeutische Ansätze zur Auswahl.

Diakonie Klinikum Jung-Stilling Siegen: Therapeutische Ansätze bei Hirntumor

Für die Behandlung eines Hirntumors stehen den Neurochirurgen mehrere therapeutische Ansätze zur Verfügung. Diese kommen abhängig von der Größe und Lage des Tumors und der Tumorart zum Einsatz. Als weitere Kriterien gelten das Alter des Patienten und seine Narkosefähigkeit. Die Wahl der optimalen Therapieform ist nur unter Betrachtung aller Voraussetzungen möglich und wird von Fall zu Fall individuell entschieden. Diese Entscheidung erfolgt im Rahmen einer intensiven Auseinandersetzung mit den vorliegenden Untersuchungsergebnissen und einer ausführlichen Beratung der Patienten durch die hoch spezialisierten Fachärzte und Neurochirurgen des Klinikums der Diakonie Siegen im Großraum Köln Bonn.
Zur Auswahl stehen die Therapieformen Bestrahlung, Chemotherapie und chirurgische Entfernung, Bei einem gutartigen Tumor stellt der operative Eingriff die einzig notwendige therapeutische Maßnahme dar. Maligne (bösartige) Tumoren erfordern in den meisten Fällen eine Kombination aus Operation und Bestrahlung oder Chemotherapie.

Gründe, die für eine Tumor Operation in der Neurochirurgie in Siegen sprechen

Die Erfahrungen der Neurochirurgie des Klinikums der Diakonie Siegen im Großraum Köln Bonn zeigen, dass bei einem Großteil der Tumoren die Entfernung im Rahmen einer Operation die Therapie der ersten Wahl ist. Dabei ist die vollständige Entfernung des Tumors das Ziel. Dies gilt vor allem für gutartige und zum Hirngewebe gut abgegrenzte Tumoren. Durch die heute verfügbaren innovativen Operationstechniken einschließlich unterstützender bildgebender Verfahren ist die Operation eine Behandlungsform auf medizinisch und neurochirurgisch höchstem Niveau.
Infiltriert der Tumor wichtige Hirnareale, ist eine radikale Tumorentfernung ohne das Risiko neurologischer Ausfälle oft nicht durchführbar. In diesem Fall wird der Hirntumor zum Teil entfernt und die Behandlung durch Bestrahlungen oder Chemotherapie ergänzt.

Diakonie Siegen: Innovative Technologien unterstützen den chirurgischen Eingriff

Das Klinikum der Diakonie Siegen im Großraum Köln / Bonn verfügt über modernste Verfahren, um einen Hirntumor so schonend wie möglich zu entfernen. Während des Eingriffs unterstützen innovative Technologien wie die multimodale Neuronavigation, die Fluoreszenz und die funktionelle Bildgebung die Neurochirurgen des Klinikums und gewährleisten für den Patienten ein höchstes Maß an Sicherheit.

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Neurochirurgie? Eine der ältesten medizinischen Disziplinen!

Neurochirurgie in Siegen.

Zu den ältesten medizinischen Eingriffen überhaupt zählt die Eröffnung des Schädels

Über 10.000 Jahre alt sind paläoanthropologische Funde, die auf eine verheilte Schädeltrepanation (Eröffnung des Schädels) hinweisen. Vernarbungen weisen bei den Funden darauf hin, dass Patienten den Eingriff überlebt haben. Zunächst erfolgte dieser Eingriff mit Hilfe von Werkzeugen aus Stein. Später mit Klingen oder Sägen aus Metall. Bis heute haben sich diese Techniken bei Stämmen von Völkern in Afrika und Südamerika erhalten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Art Eingriffe aufgrund von starken und andauernden Kopfschmerzen sowie traumatischen Schädelfrakturen durchgeführt wurden. Auch waren Rituale Anlass für diese „neurochirurgischen“ Eingriffe. Kaum zu glauben, dass die moderne Neurochirurgie am Diakonie Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen in der Region Köln / Bonn hier ihren Ursprung hat.

Moderne Neurochirurgie seit dem 19. Jahrhundert

Entwicklung der modernen Neurochirurgie: Eine funktionierende Anästhesie, Asepsis (Keimfreiheit) sowie die Möglichkeit, Hirnareale funktionell zu lokalisieren waren allerdings erst im 19. Jahrhundert gegeben. Vor allem Ärzte (Chirurgen und Neurologen) aus Deutschland und England zählen zu den Pionieren der Neurochirurgie. Als einer der ersten Ärzte beschäftigte sich der Chirurg Ernst von Bergmann intensiv mit der „Chirurgie des zentralen Nervensystems“. Auf ihn ist die erste neurochirurgische Publikation „Die chirurgische Behandlung von Hirnkrankheiten“ aus dem Jahr 1887 zurückzuführen.
Weitere neurochirurgische Meilensteine gingen im 20. Jahrhundert von Amerika aus. Im Jahr 1920 wurde erstmals eine „Society of Neurological Surgeons“ in den USA gegründet. Sechs Jahre später wurde in England die Gesellschaft für Neurochirurgie in Europa ins Leben gerufen. Im Jahr 1956 wurde schließlich in allen deutschen Bundesländern der Facharzt für Neurochirurgie eingeführt. Der US-amerikanische Neurologe und Chirurg Harvey Cushing gilt als Begründer der modernen Neurochirurgie. Auf ihn ist die erste Schule für Neurochirurgie zurückzuführen. Die erste neurochirurgische Abteilung in Deutschland wurde Anfang der 30er Jahre in Würzburg gegründet, der Heimatstadt von Prof. Dr. Veit Braun.

Großer Stellenwert: Neurochirurgische Klinik am Diakonie Klinikum Siegen

Einen großen Stellenwert genießt die Neurochirurgische Klinik am Diakonie Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen, in der Patienten vor allem aus der Großregion Köln / Bonn aber auch zahlreiche Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet und aus dem Ausland behandelt werden.

Technische Entwicklungen der Mikrochirurgie

  • Das OP-Mikroskop in den späten 50er Jahren des 20. Jahrhunderts
  • Einführung der Computertomografie (CT)
  • Einführung der Kernspintomografie (MRT)

verhalfen der modernen Neurochirurgie zum einem weiteren Entwicklungssprung. Echtzeitbilder während der Operation, präzise, computergestützte Instrumentenführung wurden durch nicht-invasive therapeutische Möglichkeiten ergänzt.

Diakonie Neurochirurgie in der Region Köln – Bonn bietet das gesamte Spektrum

Die Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen bietet das gesamte Spektrum moderner Neurochirurgie. Nahezu 2.000 Operationen werden pro Jahr in den technisch modern ausgestatteten Operationssälen durchgeführt. Dem erfahrenen und hochkompetenten Ärzteteam stehen unter anderem Neuronavigation, Fluoreszenz, 3D-Bildwandler und Neuromonitoring zur Verfügung. Darüber hinaus bietet die Neurochirurgie in Siegen eigene Zentren für Erkrankungen peripherer Nerven, Wirbelsäulenoperationen und Kinder-Neurochirurgie mit jeweils spezialisierten Fachärzten. Das Team um Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun nimmt sich für jeden Patienten Zeit, um gemeinsam eine optimale Therapie für ein gesundheitliches Problem zu finden.

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Breites Aufgabenspektrum: Neurochirurgie in Köln / Bonn

Wirbelsäulen Operation in Siegen.

Wirbelsäule und Gehirn: Schwerpunktbereiche der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling

Maximale Präzision: Die Operation von Tumoren an der Wirbelsäule und am Gehirn ist eines der Schwerpunktbereiche der Neurochirurgie im Jung-Stilling-Krankenhaus, dem größten Akut-Krankenhaus der Diakonie in Südwestfalen. Oberstes Ziel bei der Entfernung von Tumoren ist dabei die Erhaltung der Hirnfunktionen. Je nachdem, wo ein Tumor angesiedelt ist, gelten besondere Anforderungen. Neurochirurgen sind besonders ausgebildete Fachärzte. Ihre große Erfahrung – gepaart mit modernsten klinischen Apparaten und Methoden – machen sie zu Experten in Sachen Gehirn und Wirbelsäule. Operationen in diesen Regionen unseres Organismus gehören zu den besonders herausfordernden medizinischen Aufgaben überhaupt. Seit vielen Jahren hat sich die Neurochirurgie in Siegen zu einem neurochirurgischen Zentrum in der Region Köln / Bonn entwickelt.

Der Chefarzt der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, Prof. Dr. Veit Braun, ist Facharzt für Neurochirurgie und Intensivmedizin. Für ihn ist die Operation immer das letzte Mittel. Nach seiner Auffassung wird nach wie vor viel zu schnell zum Skalpell gegriffen. So müssten die Ursachen von Rückenschmerzen, der Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland, zunächst konservativ behandelt werden. Bandscheibenvorfälle, Fehlhaltungen, altersbedingte Veränderungen der Wirbelsäule sowie Deformationen der Wirbelsäule oder Bewegungsarmut müssten zunächst ohne Operation therapiert werden. „Erst wenn diese Therapieformen nicht mehr weiterhelfen, sollte eine Operation in Betracht gezogen werden“, so Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun. So könnten viele operative Eingriffe vermieden werden.

Technische Möglichkeiten, die in der Großregion Bonn / Köln beispielhaft sind

Grundsätzlich setzt die Neurochirurgie am Jung-Stilling-Krankenhaus auf minimal-invasive Operationstechniken, die insbesondere bei der Behandlung von Hirntumorpatienten zum Einsatz kommen. Patienten profitieren insbesondere von technischen Fortschritten in der Mikrochirurgie. Gerade im Blick auf die Bildgebung und die Entwicklung der Computertechnologie stehen den Neurochirurgen am Jung-Stilling-Krankenhaus Möglichkeiten zur Verfügung, die in der gesamten Großregion Bonn / Köln beispielhaft sind.

Gute Versorgung. Kopfzentrum, neurovaskuläres Zentrum, Wirbelsäulenzentrum, Kinderneurochirurgie

Besonders schlagkräftig weit über eine Basisversorgung hinaus ist die Neurochirurgie in Siegen durch eine enge Verzahnung von Unfallchirurgie und Neurochirurgie. Schwerstverletzte Patienten profitieren von einer Rundumversorgung. Mit dem Kopfzentrum, dem neurovaskulären Zentrum, dem Wirbelsäulenzentrum, der geriatrischen Neurochirurgie und der Kinderneurochirurgie ist die Neurochirurgie am Jung-Stilling-Krankenhaus erstklassig aufgestellt. So sind alle neurochirurgischen Kompetenzen zentral angesiedelt.

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Therapie von Angiomen im Diakonie Klinikum Siegen (Bonn / Köln)

Kopf OP in Siegen.

Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen bietet interventionelle und offene Verfahren zur Behandlung von Angiomen

Der Begriff Angiom beschreibt Fehlbildungen der Gefäße, welche angeboren sind. Dabei kommt es zu einem direkten Übergang von Blut einer Arterie zu einer Vene. Der direkte Übergang kann über zahlreiche Blutgefäße vonstatten gehen. Die Region, in der sich diese funktionsgestörten Gefäße entwickelt haben, wird Angiomnidus genannt. Kommen Angiome im Gehirn oder im Rückenmark vor, können unterschiedliche Beschwerden die Folge sein: Angiomblutungen, Krampfanfälle, neurologische Defizite. Auf diese Erkrankungen ist die Neurochirurgischen Klinik am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen spezialisiert. Die Klinik ist eine herausragende Referenz in der Region Köln / Bonn.

Angiome im Gehirn oder im Rückenmark: Neurochirurgie in Siegen

Prof. Dr. med. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie in Siegen, ist Facharzt für Neurochirurgie und Facharzt für Intensivmedizin. Er besitzt die Fachkunde Radiologie, CT und Intervention. Von der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie ist er als vaskulärer Neurochirurg zertifiziert und beherrscht sowohl die offenen, als auch die interventionellen Verfahren. Damit steht Patienten der Neurochirurgischen Klinik am Jung-Stilling Klinikum in Siegen die gesamte Bandbreite an Operations- und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Wurde ein Angiom diagnostiziert, wird zunächst ein auf den Patienten zugeschnittenes Therapiekonzept erarbeitet. Liegt eine Blutung eines Angioms vor, muss zunächst eine Stabilisierung des Gesundheitszustandes – notfalls mit einer Operation – erreicht werden.

Angiom: Diagnose an der Neurochirurgie Siegen in der Metropolregion Köln / Bonn

Eine solide Diagnose und Darstellung des Angioms ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Am Klinikum Jung-Stilling in Siegen erfolgt die Darstellung der betreffenden Gefäße nach Möglichkeit mittels der sogenannten Angiographie. Die Daten fließen in eine optimierte Therapie ein, die am Klinikum Jung-Stilling auf dem höchsten internationalen Standard durchgeführt wird. Etwa 50 Prozent der Angiome können von innen heraus verschlossen werden. Oft empfiehlt sich jedoch eine operative Ausschaltung des Angioms oder eine zielgerichtete Bestrahlung. Prof. Dr. med. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie in Siegen ist Facharzt für Neurochirurgie und Facharzt für Intensivmedizin. Er sowie das Ärzteteam der Neurochirurgischen Klinik am Klinikum Jung-Stilling in Siegen beraten Patienten aus der Großregion Köln / Bonn und darüber hinaus über das Krankheitsbild sowie Therapieformen. Zahlreiche Patienten aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland kommen nach Siegen, um sich an der Neurochirurgischen Klinik behandeln zu lassen.

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