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Diagnose Hirntumor: Neurochirurgie für die Region Lüdenscheid

Operation am Kopf für Patienten im Raum Lüdenscheid.

Nach der Diagnose Hirntumor sollte man sich an hoch spezialisierte Experten wenden

REGION LÜDENSCHEID. Nach der Diagnose Hirntumor verändert sich vieles im Leben der Betroffenen deren Angehörigen und Freunden. Prioritäten verschieben sich nach diesem Schicksalsschlag. Die Klinik für Neurochirurgie am Diakonie Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen ist seit vielen Jahren Anlaufpunkt auch für Patienten aus der Region Lüdenscheid im Märkischen Kreis. Grundsätzlich nehmen Patienten aus ganz Deutschland und aus dem Ausland weite Wege in Kauf, um von der großen Erfahrung des ärztlichen Teams rund um Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun in der technisch hochmodern ausgestatteten Klinik für Neurochirurgie zu profitieren.

Neurochirurgie ist Anlaufpunkt für Patienten aus der Region Lüdenscheid / Märkischer Kreis

Ziel eines operativen Eingriffs ist die vollständige Entfernung des Hirntumors – bei einem vollständigen Funktionserhalt des Gehirns. „Um es auf den Punkt zu bringen – die vielfältigen Therapiemöglichkeiten unserer Klinik versetzen uns in die Lage, die individuelle Behandlung so schonend und minimalinvasiv wie irgend möglich durchzuführen. Der Patient soll nach dem Eingriff derselbe sein wie vor dem Eingriff“, so der Chefarzt der Neurochirurgie Prof. Dr. Veit Braun. Statistisch gesehen tritt die Erkrankung in den westlichen Industrienationen bei einem von 10.000 Einwohnern auf. Menschen jeden Alters können betroffen sein.

Individuelle Behandlung so schonend und minimalinvasiv wie irgend möglich

Risikofaktoren lassen sich kaum festmachen. Gesundheitsschädliche Lebensgewohnheiten wie Rauchen oder übermäßiger Alkoholgenuss spielen offensichtlich keine Rolle. „Umso wichtiger ist, dass typische Symptome, die auf einen Gehirntumor hinweisen können, ernst genommen werden und Anlass sein müssen, die Diagnose entsprechend auszurichten. Grundsätzlich gilt – je früher der Tumor erkannt wird, umso besser greift die Therapie“, meint der Neurochirurg Prof. Dr. Veit Braun. Symptome, die möglicherweise auf einen Gehirntumors verweisen können:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen ohne ersichtlichen Grund wie Magen-Darm-Erkrankung
  • Sehstörungen
  • Krampfanfälle
  • Neurologische Ausfallerscheinungen
  • Nachlassende Auffassungsgabe
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • Störungen des Hormonspiegels

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Angiom behandeln: Erste Adresse für die Region Wetzlar

Raum Wetzlar: Angiom entfernen lassen.

Fehlbildung der Gefäße können mit OP im Klinik Jung-Stilling korrigiert werden

LAHN-DILL-KREIS / WETZLAR. Oft ist es ein Zufallsbefund, wenn Patienten mit der Diagnose „Angiom konfrontiert werden. Was genau ist ein Angiom? Bei den sogenannten arterio-venösen Malformationen (AVM) handelt es sich um eine angeborene Gefäßmissbildung aus knäuelartig veränderten Gefäßen, in der Regel ohne Muskelschicht im Gehirn. Durch das Fehlen der Muskelschicht sind Angiome sehr dünn und neigen daher zum Platzen. Sie lassen sich bildlich mit einer Art Kurzschluss zwischen Venen und Arterien beschreiben. Auffällig werden Angiome etwa zur Hälfte der Fälle durch intrazerebrale oder subarachnoidale Blutungen. Häufig treten auch Symptome wie epileptische Anfälle, neurologische Ausfälle und Kopfschmerzen auf. Die Therapie setzt zunächst bei der Einschätzung des individuellen Blutungsrisikos an.

Diagnose Angiom? Hilfe bietet die Neurochirurgie für Patienten aus Wetzlar und dem Lahn-Dill-Kreis

Wie äußert sich eine Blutung des Angioms? Durch die Raumforderung der Blutung kommt es meist zu einer Bewusstseinstrübung oder einem akuten Koma. Häufig betroffen sind Frauen in der Endphase der Schwangerschaft. Ein Zusammenhang mit erhöhtem Blutdruck besteht jedoch in den meisten Fällen nicht. Auch die Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling in der Diakonie in Siegen unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Veit Braun beschäftigt sich zunehmend häufig mit zufällig entdeckten Angiomen bei einer Kernspintomograpie, die aufgrund ganz anderer Erkrankungen durchgeführt wurde. Operieren ja oder nein ist dann die zentrale Frage, die es zu beantworten gilt. Denn: Das Risiko einer Blutung ist bei einem Angiom höher als bei einem Aneurysma. Gleichzeitig ist die Behandlung aufwändiger, und häufig ist es nicht mit einem Eingriff getan. „Immer eine Einzelfallentscheidung“, betont deshalb Prof. Braun.

Wie werden Angiome therapiert – Embolisation oder Operation?

Patienten, die auch aus der Region Wetzlar bzw. dem Lahn-Dill-Kreis die Neurochirurgische Diakonie-Klinik aufsuchen, erläutert Prof. Braun ausführlich die gegebenen Behandlungsoptionen. Meistens ist eine Kombination verschiedener Therapien angebracht, die oftmals mit der Embolisation, also der Verklebung von innen heraus beginnt. Allerdings: Das ist nur bei etwa der Hälfte der Angiome abschließend erfolgreich. Gelingt der Verschluss dadurch nicht vollständig, wird eine offene Operation oder eine Bestrahlung in Erwägung gezogen. Nach der Operation muss der Patient noch einige Zeit intensivmedizinisch betreut werden, denn durch die plötzlich erfolgende, normalisierte Durchblutung der umliegenden Gefäße kann eine Überlastung und dadurch eine Blutung entstehen.

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Was tun beim Zufallsbefund Aneurysma?

Aneurysma Operation für Patienten aus dem Raum Lüdenscheid.

Diakonie Klinik für Neurochirurgie in Siegen für die Region Lüdenscheid / Märkischer Kreis: Aneurysma operativ ausschalten

MÄRKISCHER KREIS / LÜDENSCHEID. Die routinemäßige Anwendung bildgebender Verfahren wie der Kernspin- bzw. Computertomografie fördert manchmal Diagnosen zutage, mit denen keiner gerechnet hätte. So ist es zunehmend häufiger dem Zufall zu verdanken, dass ein sogenanntes Aneurysma diagnostiziert wird. Dabei handelt es sich um eine Gefäßaussackung im Gehirn, die lebensbedrohlich werden kann, wenn sie platzt oder zu bluten beginnt. Wird bei einem CT des Kopfes ein Aneurysma festgestellt, ist Expertenrat gefragt. Chefarzt Prof. Dr. med. Veit Braun und sein Team in der Neurochirurgie im Klinikum Jung Stilling der Diakonie in Siegen helfen Patienten bei der Bewertung der Diagnose und der Antwort auf die Fragen: Ist eine Operation die richtige Entscheidung und wenn ja, welches Verfahren sollte dabei angewendet werden.

Wenn ein Aneurysma zufällig entdeckt wird, ist Expertenrat gefragt

Ein zufällig entdecktes Aneurysma muss nicht bedeuten, dass zwingend eine Operation ansteht. Es kommt bei der Risikobewertung für eine Blutung vielmehr entscheidend auf die Lage und Größe des Aneurysmas an und darauf, ob der Patient Vorerkrankungen hat. Rauchen wird zudem als Risikofaktor für ein Aneurysma angesehen. „Die Entscheidung für oder gegen eine Operation kann stets nur im Einzelfall und individuell erfolgen“, klärt Prof. Braun auf. Die Neurochirurgen im Klinikum Jung Stilling in Siegen wenden bei der Operation verschiedene Verfahren an: das sogenannte Coiling, das Klipping oder das Gefäßmodelling über Stents.

Aneurysma Patienten aus der Region Lüdenscheid / Märkischer Kreis sind im Diakonie Klinikum bestens aufgehoben

Die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Verfahren bei der Behandlung eines Aneurysmas fällt auch unter der Maxime, das Aneurysma mit möglichst wenigen Eingriffen erfolgreich auszuschalten. Unter dieser Prämisse geben die Operateure in der Neurochirurgie der Diakonie Siegen unter bestimmten Voraussetzungen dem Klipping, also der offenen Operation am Schädel, den Vorzug gegenüber dem endovaskulären Coilling, bei dem das Aneurysma über einen Zugang in der Leiste behandelt wird. Beim Klipping wird mit Hilfe von Fluoreszenzmikroskopie operiert.

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Was ist eine OP nach Jannetta?

Gesichtsschmerzen: Jannetta?

Neurochirurgie für die Region Lüdenscheid/ Märkischer Kreis: Operation nach Jannetta

MÄRKISCHER KREIS / LÜDENSCHEID. Bei Trigeminusneuralgie wendet die Neurochirurgie ein bestimmtes Operationsverfahren an, das als OP nach Jannetta bezeichnet wird. Auch im Klinikum Jung Stilling in Siegen, zu dessen Einzugsgebiet auch die Region Lüdenscheid (Märkischer Kreis) zählt, wird diese sehr spezielle Operation mit großer Erfahrung durchgeführt, um Patienten mit der schmerzhaften Erkrankung zu helfen. Was genau ist eine Trigeminusneuralgie? Betroffene klagen über heftige Schmerzen im Gesicht, die blitzartig einschießen und mit sehr kurzen, jedoch intensiven und wiederkehrenden Schmerzattacken mit zunehmender Frequenz verbunden sind. Meist dauern sie nur wenige Sekunden, selten bis zu zwei Minuten. Auslöser sind Mundbewegungen oder Berührungen im Versorgungsbereich des sogenannten Nervus trigeminus.

Wie kommt es zu einer Trigeminusneuralgie?

Die Neurochirurgie unterscheidet bei der Trigeminusneuralgie zwei Ursachen. Zum einen können die Beschwerden in Verbindung mit anderen Erkrankungen wie Multipler Sklerose oder seltenen Tumoren auftreten. Zum anderen kann es sich um eine eigenständige Schmerzerkrankung handeln. In den meisten Fällen lässt sich bei Patienten eine Kompression des Trigeminusnervs durch ein benachbartes Blutgefäß im Bereich Kleinhirn-Brückenwinkel feststellen. Dadurch entstehen Veränderungen der Nervenzellen und Kurzschlüsse, welche die Schmerzen auslösen. Zwar lässt sich die Symptomatik mit Medikamenten eindämmen, doch die Wirkung ist meist nicht nachhaltig, sodass eine invasive Therapie notwendig wird.

Beratung bei Trigeminusneuralgie für Patienten aus der Region Lüdenscheid / Märkischer Kreis

Auch wenn die Trigeminusneuralgie keine lebensbedrohliche Krankheit ist, hat sie eine derart weitreichende Wirkung auf die Lebensbedingungen der Erkrankten, dass diese ihren Alltag kaum noch bewältigen können und erheblich an Lebensqualität einbüßen müssen. „Wenn zum Beispiel Essen oder Zähneputzen nicht mehr ohne starke Schmerzen möglich sind, kann die Jannetta Operation eine gute Option sein, weil von ihr nur ein geringes Risiko ausgeht“, weiß Prof. Dr. med. Veit Braun, Chefarzt in der Neurochirurgie im Klinikum Jung Stilling der Diakonie. Er rät Betroffenen, sich zu dieser Operation, bei welcher der Nerv im Gehirn freigelegt wird, beraten zu lassen. Die OP wird auch als offene mikrovaskuläre Dekompression bezeichnet, bei der ein Polster zwischen der mechanisch reizenden Arterie cerebelli superior und dem Trigeminusnerv eingebracht wird. Gravierende Komplikationen sind selten, dafür ist die Wirkung mit Blick auf die Schmerzreduktion sehr effektiv.

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Operation nach Jannetta in der Region Köln / Bonn

Eine Operation nach Jannetta.

Die Operation nach Jannetta wird in der Neurochirurgie des Diakonie Klinikums mit Hilfe eines Mikroskops durchgeführt

RAUM KÖLN / BONN. Prof. Dr. Joseph Jannetta entdeckte als einer der ersten Neurochirurgen überhaupt die sogenannten neurovaskulären Kompressionssyndrome. Darunter versteht man krankhafte Kontakte zwischen Arterien und Hirnnerven, die vornehmlich in der hinteren Schädelgruppe auftreten. Der Mediziner entwickelte das Operationsverfahren der mikrovaskulären Dekompression, um diese Kontakte zu beseitigen. Erstmals konnte er die Methode, die seitdem nach ihm benannt ist, im Jahr 1966 einsetzen. Seither ist die Operation nach Jannetta vielfach weiterentwickelt worden. Die Neurochirurgie des Klinikums Jung Stilling in Siegen setzt das Verfahren unter Zuhilfenahme modernster Diagnose- und Operationstechniken. Das Team von Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun ist diesbezüglich eine hervorragende neurochirurgische Referenz für den gesamten Großraum Köln / Bonn und weit darüber hinaus.

Endlich schmerzfrei durch die Jannetta OP im Klinikum der Diakonie in Siegen

Werden neurovaskuläre Kompressionssyndrome nicht behandelt, entstehen große Schmerzen, und möglicherweise kann sich ein bedrohlicher Hirntumor bilden. Es kommt zur Trigeminus-Neuralgie. Der fünfte Hirnnerv (Trigeminus) wird dabei befallen. Durch eine Operation nach Jannetta im Klinikum Jung-Stilling können diese dauerhaft beseitigt werden. Über 80 Prozent der Patienten sind anschließend für immer gesund.

Mikrovaskuläre Dekompression in der Neurochirurgie in Siegen: Das Mikroskop weist den Weg

Der eigentliche Eingriff erfolgt anschließend nur über eine kleine Schädelöffnung hinter dem Ohr. Er ist so minimalinvasiv – also „so wenig eindringend in den Kopf wie möglich.“ Zwischen den Nerv und das Gefäß wird ein kleines Polster gelegt. Der Patient ist in aller Regel schon nach wenigen Tagen wieder komplett mobil. Medikamente, die häufig über Jahre eingenommen wurden, werden unter Aufsicht der Mediziner nach und nach abgesetzt.

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Angiom Operation in Siegen (Einzugsbereich Bonn / Köln)

Angiom im Raum Bonn entfernen lassen.

Abhängig von der Lage und der Größe eines Angioms im Gehirn kann eine operative Entfernung in Betracht kommen

RAUM KÖLN/BONN. Die Neurochirurgie in Siegen (Raum Köln / Bonn) wendet modernste Diagnoseverfahren bei Angiomen an. Dabei handelt es sich um eine sogenannte arteriovenöse Malformation, also ein angeborenes Gefäßknäuel, das vom gesunden Gewebe schlecht zu unterscheiden ist. Der Blutfluss vom Herzen aus verläuft im Angiom mit hoher Belastung. Der hohe Gefäßdruck kann zu einer Gehirnblutung führen. Bei einer Operation am Gehirn im Zusammenhang mit einem Angiom ist die exakte Unterscheidung zwischen gesundem Gewebe und der pathologischen Gefäßveränderung entscheidend.

Angiom: Die Diagnoseverfahren am Klinikum Jung-Stilling in Siegen

Wird die Diagnose Angiom gestellt, handelt es sich meist um einen Zufallsbefund. Patienten sind verständlicherweise stark verunsichert. Umso wichtiger ist es, dass sie sich auf das medizinische Fachwissen neurochirurgischer Fachärzte wie an der Klinik der Diakonie in Siegen in der Großregion Köln / Bonn verlassen können. In der Neurochirurgie werden unter der Leitung des Chefarztes Professor Dr. Veit Braun operative und diagnostische Verfahren nach modernsten medizinischen Standards angewendet.

Die Behandlung beim Angiom in der Neurochirurgie Siegen (Köln / Bonn) ist immer eine Risikoabwägung

Ziel einer Operation bei der Diagnose Angiom ist immer die vollständige Entfernung der Gefäßveränderung, um ein Restblutungsrisiko auszuschließen. Eine Operation empfehlen die Experten rund um Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun jedoch nur dann, wenn das Risiko, das vom Angiom ausgeht größer ist als das Risiko, das bei einer Operation auftreten kann. Am Klinikum Jung-Stilling in Siegen stehen für die Diagnose über Kernspintomographie ein 3 Tesla, ein 1,5 Tesla sowie ein offenes MRT Gerät und eine biplanare Angiographie zur Gehirndiagnostik zur Verfügung. Das Augenmerk der Neurochirurgen liegt bei der Behandlung sowohl auf der vollständigen Entfernung des Angioms, als auch auf der Kontrolle der Effekte, die durch die Operation entstehen, wenn zum Beispiel das umliegende Gewebe nach der OP wieder normal durchblutet wird. Das kann unter Umständen zu einer Überlastung führen und eine Blutung auslösen. Eine intensivmedizinische Nachbetreuung ist deshalb zwingend erforderlich. Je nach Verlauf kann eine weitere Operation notwendig werden.

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Moderne Behandlung von Hirntumoren in der Region Köln / Bonn

Hirntumor im Raum Koeln / Bonn operieren.

Aus der Neurochirurgie im Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen nicht mehr wegzudenken: Neuronavigation

RAUM KÖLN/BONN. Patienten, die mit der Diagnose Hirntumor konfrontiert werden, müssen diese Nachricht zunächst emotional verkraften. Sie stehen vor zahlreichen Fragen, die mit einer Operation im sensiblen Kopfbereich einhergehen. Wird es Komplikationen geben? Kann der Tumor vollständig entfernt werden? Inwieweit besteht ein Risiko, dass wichtige Aktivitätszentren im Gehirn darunter leiden? In der Neurochirurgie der Siegener Klinik im Raum Köln-Bonn sind Patienten in der Obhut kompetenter Mediziner, die sich sowohl bei der Diagnose als auch bei der Behandlung auf modernste Technologien wie Neuro-Navigation, auf ausgewiesenes Fachwissen und langjährige Erfahrung stützen: Bei einem Hirntumor ist es besonders wichtig, das kranke Gewebe vollständig zu entfernen, ohne die in direkter Umgebung liegenden Sprach- und Bewegungszentren zu verletzen. Auch ein durch den Tumor verursachtes Ödem darf nicht entfernt werden, erklärt Prof. Dr. Veit Braun – Spezialist am Klinikum Jung Stilling in Siegen. Wichtige Unterstützung leistet dazu ein neues Neuro-Navigationsgerät und die FET –PET auf medizintechnisch höchstem Niveau, das Operationen zum Beispiel bei Hirntumoren für die Patienten schonender und noch sicherer macht.

Einsatz der Neuro-Navigation an der Diakonie Siegen im Raum Bonn / Köln

Mit der Diagnose werden alle für die Operation relevanten Daten erfasst, um während des Eingriffs darauf zugreifen zu können. Mit dem neuen Neuro-Navigationsgerät können sich die Operateure während des Eingriffs über ein dreidimensionales Bild in Echtzeit exakt im Kopf des Patienten orientieren und alle relevanten Patientendaten abrufen. Eine Unterscheidung zwischen Tumor und gesundem Gehirngewebe ist so leichter möglich. Über fluoreszierende Methoden werden außerdem die verschiedenen Areale im Gehirn farblich hervorgehoben, um das zu entfernende Gewebe eindeutig kenntlich zu machen. Die Neuro-Navigation ist also eine Orientierungshilfe für die Experten. Mit Hilfe dieser modernen Technik werden alle Daten des Operationsareals dargestellt und in Echtzeit überwacht.

Definition der Tumorgrenzen im der Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling Siegen

Indem einerseits die grafische Aufbereitung der Diagnosedaten erfolgt und andererseits die Operation von einem speziellen Mikroskop begleitet wird, ist es möglich, über die Neuro-Navigation die genauen Grenzen des Tumorgewebes zu erkennen, ohne benachbarte Areale zu verletzen. Das Risiko von unerwünschten Folgeerscheinungen wie einer Beeinträchtigung von Bewegung oder Sprache wird damit minimiert.

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Was leistet Neurochirurgie in Siegen / Region Köln Bonn

Diagnose Hirntumor.

Diakonie Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen bietet das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie

RAUM KÖLN/BONN. Die Diagnose „Gehirntumor“ ist für alle Patienten ein gewaltiger Schock. Patienten fragen sich, ob Sie nach der Behandlung, die zumeist eine Operation im Kopf erfordert, „noch dieselben sind“. Der erste Behandlungsschritt ist deshalb stets die Vermittlung von Wissen durch die erfahrenen Neurochirurgen am Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen. In der neurochirurgischen Klinik in Siegen im Raum Köln/Bonn informiert das medizinische Fachpersonal unter der Leitung von Chefarzt und Medizinischem Direktor Prof. Dr. Veit Braun umfassend über jeden Eingriff. Wichtig ist dabei stets, dass die Patienten verstehen, was geschehen wird. Grundsätzlich gilt: Für alle neurochirurgischen Eingriffe ist die exakte Differenzierung zwischen Hirntumor und gesundem Gewebe von entscheidender Bedeutung. Dazu leistet den Fachärzten jetzt ein neues Neuro-Navigationsgerät Unterstützung, das chirurgische Eingriffe am Kopf noch exakter und schonender für den Patienten durchführbar macht.

In Köln / Bonn und weit darüber hinaus ganz vorne dabei: Neues Neuro-Navigationsgerät in Siegen

Prof. Dr. Veit Braun legt deshalb Wert darauf, dass die technologische Ausstattung und die Schulung des Personals weit über dem Standard liegen. Für die Patienten sei es schließlich wichtig zu wissen, „dass sie sich auf eine medizinische Behandlung auf höchstem Niveau einlassen können“, erläutert der Chefarzt. Für die Diagnose können in der Abteilung für Kernspintomographie deshalb gleich mehrere MRT-Geräte zum Einsatz kommen. Das funktionelle MRT (fMRT) gestattet es beispielsweise, das Bewegungszentrum exakt zu lokalisieren und jenes so vor Beeinträchtigungen durch die anschließende Operation zu schützen. Dabei kommt ein Neuro-Navigationsgerät zum Einsatz, das die Chirurgen dazu befähigt, nicht nur den Tumor vollständig zu entfernen, sondern auch die Sprach- und Bewegungszentren, also gesundes Gehirngewebe zu schützen.

Alle neurochirurgischen Eingriffe werden im Klinikum in Siegen (Köln / Bonn) vorgenommen

In der Diakonie Siegen werden alle neurochirurgischen Eingriffe, die medizinisch indiziert sind, vorgenommen. Nicht immer geht es dabei um einen Hirntumor. Beispielsweise können auch ein Angiom (tumorartige Gefäßneubildung), ein Aneurysma (krankhafte Arterienaussackung bzw. -erweiterung) oder eine mikrovaskuläre Dekompression mittels der nach ihrem Erstbeschreiber benannten Jannetta OP behoben werden.
Bei Fragen oder bei dem Wunsch nach einer Erst- oder Zweitmeinung wenden Sie sich bitte an Chefarzt Prof. Dr. Braun 0 27 1 / 33 34 221 bzw. veit.braun@diakonie-sw.de.

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Köln / Bonn: Hirntumor schonender operieren

Behandlung im Raum Koeln.

Neuro-Navigation im Klinikum Siegen (Köln/Bonn) erleichtert die Behandlung bei Hirntumor

KÖLN/BONN. Bei der Operation von Hirntumoren kommt es entscheidend darauf an, das Gewebe des Tumors von gesundem Gewebe zu unterscheiden und die Verletzungen so gering wie möglich zu halten. In der Neurochirurgie des Klinikums Jung-Stilling in Siegen setzt das ärztliche Team um Chefarzt Prof. Dr. med. Veit Braun auf Neuro-Navigationstechnik auf höchstem Niveau. Eine halbe Millionen Euro hat die Klinik damit in die bessere und schonendere Behandlungsmöglichkeit für Menschen investiert, die an einem Hirntumor leiden. Was steckt dahinter?

Neurochirurgen in Siegen (Köln/Bonn) operieren dreidimensional gesteuert bei Hirntumor

Die Operation eines Hirntumors ist dann indiziert, wenn der Tumor mit Techniken der Neuronavigation und den chirurgischen Instrumenten gut erreichbar und zu entfernen ist, wenn die Raumforderung des Tumorgewebes groß ist, sich stark auf die Umgebung auswirkt und schnell wächst und der Allgemeinzustand und das Alter des Patienten eine Operation zulassen. Das Ziel der chirurgischen Therapie ist dabei stets, die Lebensqualität des Patienten zu verbessern, eine Verschlechterung hinauszuzögern und die Bedingungen für eine nachfolgende Chemo- oder Strahlentherapie zu verbessern. Mit dem neuen Neuro-Navigationsgerät können Prof. Dr. med. Veit Braun und sein Team die Operation von Hirntumoren exakter und auf den Millimeter genau steuern. Das bildgebende Verfahren verhilft dem Chirurgen über ein dreidimensionales detailgetreues Bild zu einer genauen Orientierung im Kopf des Patienten.

Wie funktioniert Neuro-Navigation bei Hirntumor? Antworten aus der Neurochirurgie Siegen (Köln/Bonn)

Mit dem neuen Neuro-Navigationsgerät kann das Operationsteam eine OP am Hirntumor schon vor Beginn viel exakter planen. Das bringt entscheidende Vorteile für die Patienten, weil gesundes Gewebe besser geschont und die Schädelöffnung kleiner gehalten werden kann. Das medizinische Gerät kombiniert alle relevanten Patientendaten in überlagerten Ansichten. Ein Vorteil ergibt sich auch durch eine verringerte Dauer des Eingriffs. Dadurch sinken die Risiken für den Patienten.

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Neurochirurgie? Eine der ältesten medizinischen Disziplinen!

Neurochirurgie in Siegen.

Zu den ältesten medizinischen Eingriffen überhaupt zählt die Eröffnung des Schädels

Über 10.000 Jahre alt sind paläoanthropologische Funde, die auf eine verheilte Schädeltrepanation (Eröffnung des Schädels) hinweisen. Vernarbungen weisen bei den Funden darauf hin, dass Patienten den Eingriff überlebt haben. Zunächst erfolgte dieser Eingriff mit Hilfe von Werkzeugen aus Stein. Später mit Klingen oder Sägen aus Metall. Bis heute haben sich diese Techniken bei Stämmen von Völkern in Afrika und Südamerika erhalten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Art Eingriffe aufgrund von starken und andauernden Kopfschmerzen sowie traumatischen Schädelfrakturen durchgeführt wurden. Auch waren Rituale Anlass für diese „neurochirurgischen“ Eingriffe. Kaum zu glauben, dass die moderne Neurochirurgie am Diakonie Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen in der Region Köln / Bonn hier ihren Ursprung hat.

Moderne Neurochirurgie seit dem 19. Jahrhundert

Entwicklung der modernen Neurochirurgie: Eine funktionierende Anästhesie, Asepsis (Keimfreiheit) sowie die Möglichkeit, Hirnareale funktionell zu lokalisieren waren allerdings erst im 19. Jahrhundert gegeben. Vor allem Ärzte (Chirurgen und Neurologen) aus Deutschland und England zählen zu den Pionieren der Neurochirurgie. Als einer der ersten Ärzte beschäftigte sich der Chirurg Ernst von Bergmann intensiv mit der „Chirurgie des zentralen Nervensystems“. Auf ihn ist die erste neurochirurgische Publikation „Die chirurgische Behandlung von Hirnkrankheiten“ aus dem Jahr 1887 zurückzuführen.
Weitere neurochirurgische Meilensteine gingen im 20. Jahrhundert von Amerika aus. Im Jahr 1920 wurde erstmals eine „Society of Neurological Surgeons“ in den USA gegründet. Sechs Jahre später wurde in England die Gesellschaft für Neurochirurgie in Europa ins Leben gerufen. Im Jahr 1956 wurde schließlich in allen deutschen Bundesländern der Facharzt für Neurochirurgie eingeführt. Der US-amerikanische Neurologe und Chirurg Harvey Cushing gilt als Begründer der modernen Neurochirurgie. Auf ihn ist die erste Schule für Neurochirurgie zurückzuführen. Die erste neurochirurgische Abteilung in Deutschland wurde Anfang der 30er Jahre in Würzburg gegründet, der Heimatstadt von Prof. Dr. Veit Braun.

Großer Stellenwert: Neurochirurgische Klinik am Diakonie Klinikum Siegen

Einen großen Stellenwert genießt die Neurochirurgische Klinik am Diakonie Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen, in der Patienten vor allem aus der Großregion Köln / Bonn aber auch zahlreiche Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet und aus dem Ausland behandelt werden.

Technische Entwicklungen der Mikrochirurgie

  • Das OP-Mikroskop in den späten 50er Jahren des 20. Jahrhunderts
  • Einführung der Computertomografie (CT)
  • Einführung der Kernspintomografie (MRT)

verhalfen der modernen Neurochirurgie zum einem weiteren Entwicklungssprung. Echtzeitbilder während der Operation, präzise, computergestützte Instrumentenführung wurden durch nicht-invasive therapeutische Möglichkeiten ergänzt.

Diakonie Neurochirurgie in der Region Köln – Bonn bietet das gesamte Spektrum

Die Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen bietet das gesamte Spektrum moderner Neurochirurgie. Nahezu 2.000 Operationen werden pro Jahr in den technisch modern ausgestatteten Operationssälen durchgeführt. Dem erfahrenen und hochkompetenten Ärzteteam stehen unter anderem Neuronavigation, Fluoreszenz, 3D-Bildwandler und Neuromonitoring zur Verfügung. Darüber hinaus bietet die Neurochirurgie in Siegen eigene Zentren für Erkrankungen peripherer Nerven, Wirbelsäulenoperationen und Kinder-Neurochirurgie mit jeweils spezialisierten Fachärzten. Das Team um Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun nimmt sich für jeden Patienten Zeit, um gemeinsam eine optimale Therapie für ein gesundheitliches Problem zu finden.

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