Meningeome

Diese außerhalb des Gehirns, aber innerhalb des Schädels wachsenden meist gutartigen Tumore machen bis zu 20 % aller Tumore im Kopf aus. Meningeome bleiben wegen des langsamen Wachstums zunächst symptomlos. Vielfach werden sie erst dann entdeckt, wenn sie eine beträchtliche Größe erreicht haben und stark auf das Gehirn drücken. Manchmal zeigen sie sich aber auch durch epileptische Anfälle. Häufig werden sie zufällig entdeckt, wenn eine Kernspintomographie aus anderen Ursachen gemacht wurde.

Mit einer kompletten Entfernung des Tumors kann eine Heilung erreicht werden. Dies ist an der Konvexität in der Regel möglich. Bei den Basismeningeomen, oder Meningeomen mit Einwachsen in den Sinus sagittalis superior ist manchmal nur eine subtotale Entfernung erreichbar. Bei Rest- oder Rezidivtumoren und anaplastischen Meningeomen empfiehlt sich in einigen Fällen eine postoperative Bestrahlung. In der Regel können die Eingriffe ohne jegliche Rasur des Haupthaares durchgeführt werden (siehe eigener Artikel), dadurch ist die psychische Belastung der Patienten deutlich verringert.