Volkskrankheit Wirbelsäule: Neurochirurgie in Köln / Bonn

So schonend wie möglich einen maximalen Erfolg erzielen: Wirbelsäulenzentrum der Neurochirurgischen Klinik in Siegen

Hilfe suchende Menschen mit chronischen Rückenschmerzen und ernsthaften Erkrankungen der Wirbelsäule wurden in den zurückliegenden Jahren durch kritische Medienberichte sensibilisiert: Keineswegs sind Operationen an der Wirbelsäule immer notwendig. Viel zu schnell würden viele Chirurgen zum Skalpell greifen, um beispielsweise einen Bandscheibenvorfall operativ zu beheben. Fast jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens einmal oder mehrfach von heftigen Rückenschmerzen geplagt. Doch eine Operation, diese Meinung hat sich zum Glück mehr und mehr durchgesetzt, sollte das letzte Mittel der Wahl sein. Erst wenn Physiotherapie, manuelle Therapie oder Massagen, als sogenannte konservative Therapie, erfolglos bleiben, sollte bei einem chronischen Rückenleiden eine Operation überhaupt in Betracht gezogen werden. Keinesfalls sollten sich Patienten durch Schlagworte wie „minimalinvasive Eingriffe“ oder „lasergestützte, endoskopische Methode“ beruhigen lassen und sich leichtfertig zu einer Operation am Rücken entscheiden, ohne zuvor eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen, rät Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie im Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen (Raum Köln / Bonn).

OP ja oder nein: Neurochirurgie Siegen prüft und wägt sorgfältig ab

Heute hat tatsächlich ein Umdenken stattgefunden. Im Wirbelsäulenzentrum des Klinikums Jung Stilling in Siegen wird durch die Fachärzte sehr sorgfältig geprüft, welche Symptomatik die Rückenschmerzen verursacht, um dann eine erfolgversprechende Behandlungsmethode zu empfehlen. Nicht selten wenden sich Patienten an die Klinik, um von den Neurochirurgen dort eine zweite Meinung einzuholen. Tatsächlich lassen sich Operationen häufig vermeiden. Dann können Patienten mit Hilfe konservativer Therapien wie medikamentöser oder physiotherapeutischer Maßnahmen eine Besserung erzielen.

Schonende Wirbelsäulen-OP im Klinikum Jung-Stilling in Siegen (Raum Köln / Bonn)

Es gibt allerdings Krankheitsbilder, die eine Operation in der Neurochirurgie des Klinikums Jung-Stilling in Siegen mit Einzugsgebiet Köln / Bonn erforderlich machen: Dazu gehören Bandscheibenvorfälle, bei denen die konservativen Therapien nicht greifen oder die bereits über den Druck auf die Nervenbahnen zu gravierenden Lähmungen der Beine oder Arme führen. Fortgeschrittene Spinalkanalstenosen (Rückenmarkskanalverengungen), Tumoren an den Nerven des Rückenmarks, bestimmte Wirbelinstabilitäten, Osteoporose oder Überbeine im Wirbelsäulenbereich lassen sich ebenfalls oft nur auf operativem Weg erfolgreich behandeln.

Ist eine Operation unerlässlich, wird sie so schonend wie möglich durchgeführt. Von Erweiterungsoperationen bei Spinalkanalstenosen über den Einsatz von Bandscheibenverschlußmaterialien (Barricaid®), in seltenen Fällen Kunstbandscheiben sowie Bandscheiben- oder Versteifungsoperationen bis hin zu CT-gesteuerten Schmerztherapien steht im Klinikum Jung Stilling Patienten aus dem Großraum Köln-Bonn ein breites Spektrum an differenzierten Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Darüber hinaus führt das hoch spezialisierte OP-Team in der Neurochirurgie des Klinikums in Siegen Stabilisierungen osteoporotischer Brüche der Wirbelkörper im Brust- und Lendenwirbelsäulenbereich durch (Kyphoplastie). In der spine suite stehen mit Carbontisch, Carbonkopfhalterung und intraoperativer CT alle Geräte zur Verfügung, die man für derartige Eingriffe braucht, um schonend zum Erfolg zu kommen.