Diagnose Angiom in der Region Köln Bonn: Worauf es ankommt

Angiom behandeln.

Neurochirurgen am Diakonie-Klinikum Siegen informieren über wirksame Angiom Behandlung

Die Diagnose Angiom, also die Missbildung von Gefäßen, die in allen Hirnregionen auftreten können, ist mit zunehmender Tendenz das Ergebnis von Zufallsbefunden. Patienten werden in der Neurochirurgie vorstellig, wenn ein Angiom zum Beispiel im Rahmen einer Kernspintomographie Untersuchung (MRT) des Gehirnes diagnostiziert wurde, die aus ganz anderen Gründen angeordnet wurde. Neben diesen asymptomatischen Befunden werden Angiome auch im Zusammenhang mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Migräne, epileptischen Anfällen, neurologischen Ausfällen oder Störungen oder bei einer Blutung festgestellt. Etwa die Hälfte der Angiome macht sich bei den Betroffenen bis zum 30. Lebensjahr bemerkbar, meist in Form einer Blutung.

Präzise Diagnose bei Angiomen in der Neurochirurgie der Diakonie Siegen (Köln, Bonn, Düsseldorf)

Die medizinischen Statistiken gehen von ein bis zwei Angiomen pro 10.000 Einwohner aus. Ist es einmal zu einer Blutung im Zusammenhang mit einem Angiom gekommen, ist die Wahrscheinlichkeit ca. 6 %/Jahr, dass sie erneut auftritt. Wird ein Angiom diagnostiziert, kommt es vor allem auf Schnelligkeit und Präzision in der Diagnostik an. Die Neurochirurgen am Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen in der Großregion Bonn, Köln, Düsseldorf richten im Falle eines vorliegenden Angioms alles auf die Stabilisierung des Patienten aus. Das ist deshalb wichtig, weil die Gefahr einer Blutung bei einem Angiom höher ist als bei einem Aneurysma. Eine bereits aufgetretene Blutung lässt sich mit Hilfe von CCT-Untersuchungen genau lokalisieren.

Spezialwissen bei Angiom: Neurochirurgie am Klinikum Jung Stilling Siegen (Köln / Bonn)

Mit dem Verfahren der sogenannten digitalen Subtraktionsaniographie klären die Neurochirurgen um Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun am neurochirurgischen Klinikum Jung Stilling (Bonn / Köln) ab, wie sich die Situation der missgebildeten Gefäße darstellt und in wie weit das umliegende Hirngewebe noch durch das betroffene Gefäß in Mitleidenschaft gezogen ist. Dazu werden Angiographie-Katheter in die Arterien geschoben, die das Angiom versorgen. Dabei geht es darum, Zu- und Abfluss der Missbildung genau zu klären und auf dieser Grundlage einen detaillierten Behandlungsplan zu erarbeiten. Zur Alternative steht dann, das Angiom je nach Lage von innen heraus zu verschließen oder durch eine Operation außer Gefecht zu setzen. Die Behandlung ist dann erfolgreich, wenn die Anbindung des Angioms an das Gefäßsystem komplett durch eine Operation, Verklebung (Embolisation), Bestrahlung oder eine Kombination dieser Methoden verschlossen werden konnte. Für die Experten in der Neurochirurgie in Siegen ist dabei entscheidend, dass mit der Form der Behandlung das Risiko für die Patienten minimiert wird.

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