Hirntumor

Diagnose und Therapie bei einem Hirntumor

Jahr für Jahr erkranken allein in Deutschland über 8.000 Menschen an einem primären Hirntumor. Menschen aus allen Altersstufen können an einem Hirntumor erkranken. Hinzu kommen zahlreiche Metastasen im Gehirn sogenannte sekundäre Hirntumoren, deren Ursprung eine andere Tumorerkrankung ist. Bei Kindern stellen Tumoren des Nervensystems eine der häufigsten Krebserkrankungen dar. An der Neurochirurgischen Klinik am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen werden die verschiedenen Ausprägungen von Hirntumoren behandelt. Eine herausragende technische Ausstattung gepaart mit dem großen Erfahrungsschatz des erfahrenen Ärzteteams um Chefarzt Dr. med. Veit Braun, macht die Neurochirurgie in Siegen zu einer kompetenten Anlaufstation für Patienten aus der Großregion Bonn / Köln. Patienten kommen aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet und international aus allen Herren Länder nach Siegen.

Neurochirurgie in Siegen: Kompetente Anlaufstation bei Hirntumor und Kopfoperationen

Es gibt verschiedene Hirntumoren. Sie alle haben jedoch gemeinsam, dass die unkontrollierten Zellwucherungen im knöchernen Schädel, einem räumlich sehr begrenzten Raum, entstehen. Diese Situation ist per se nicht unproblematisch. Unser Gehirn besteht aus Nervenzellen, sogenannten Neuronen, und Zellen (zum Beispiel Gliazellenoder Oligodendrogliazellen), die diese Neuronen versorgen und in Bindegewebe einbetten. Zwischen Schädel und Gehirn befinden sich mehrere Hirnhäute und eine Flüssigkeit (Liquor cerebrospinalis). Ihre Aufgabe besteht darin, das Gehirn zu schützen. Die Gehirnflüssigkeit wird in den Hirnventrikeln produziert und gefiltert. Der Liquor umgibt nicht nur das Gehirn, sondern auch das Rückenmark. In all diesen Bereich des Gehirns können Hirntumoren entstehen. Um sie einordnen zu können, werden sie nach dem Gewebe benannt, in dem sie ihren Ursprung haben. So gibt es Gliome, Plexuspapillome, Oligodendrogliome. Bösartige Tumoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie kaum noch den Zellen ähneln, aus denen sie einmal entstanden sind. In diesen Fällen spricht der Mediziner von Blastomen.

Hirntumor: Signale des Körpers ernst nehmen

Im Kindesalter kommt vor allem der Medulloblastom vor. Bei Erwachsenen und Menschen im höheren Lebensalter werden insbesondere Meningeome und Glioblastome diagnostiziert. Ein Zusammenhang zwischen Hirntumor und Risikofaktoren gibt es kaum. Einzig die Bestrahlung des Nervensystems kann als Risikofaktor herangezogen werden. Typische Symptome, die auf einen Hirntumor verweisen, sind Kopfschmerzen sowie neurologische Ausfälle. Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun rät dringend dazu, die Signale des Körpers ernst zu nehmen. Im Zweifel kann eine Vorsorgeuntersuchung in der Neurologischen Klinik am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen schnell für Klarheit sorgen, ob die Ursache chronischer Kopfschmerzen ein Hirntumor ist. Indem der wuchernde Tumor Hirngewebe verdrängt oder zerstört, sind die Auswirkungen auf den gesamten Organismus vielfältig. Die Möglichkeiten einer schnellen und gezielten Diagnose sind am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen umfassend und auf dem neuesten Stand von Technik und Wissenschaft.

Prof. Dr. Veit Braun: Diagnose Hirntumor

Neurochirurgie in Siegen bekannt für minimalinvasive neurochirurgische Eingriffe

Eine präzise Klassifizierung eines Hirntumors kann dann gegebenenfalls nach einer Biopsie und den nachfolgenden entsprechenden Untersuchungen verlässlich abgeklärt werden. Bei der Behandlung eines Hirntumors stehen der Medizin die Möglichkeiten Operation, Bestrahlung und Chemotherapie zur Verfügung. Individuell wird festgelegt, welche Maßnahmen auch in Kombination ergriffen werden müssen. Angestrebt wird immer die vollständige Entfernung des Tumors bei einer vollständigen Funktionserhaltung des Gehirns. In der Großregion Bonn / Köln und weit darüber hinaus ist die Neurochirurgische Klinik in Siegen bekannt für minimalinvasive neurochirurgische Eingriffe. Dem Patienten steht dabei die gesamte Bandbreite an Operations- und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, sodass die individuell passende Behandlung ausgewählt werden kann.

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